Verfasst von: aussiesamela | 17. Januar 2010

Kia Ora vom 90 Miles Beach

Kia Ora vom 90 Miles Beach

Von Paihia aus machten wir einen Bootsausflug durch die Bay of Island. Wir sahen Bottlenose-Delphine und besuchten das „Hole in the Rock“. Es war toll die Delphine zu beobachten und auch wie ein Chinese immer vom einen Ende ans andere rannte auf dem Boot um möglichst immer der beste Ausblick auf die Delphine zu haben. Das Hole in the Rock ist ein riesiger Bogen an einem Felsen im Meer. Normalerweise fährt man mit dem Boot unten durch. Doch leider war der Wellengang so stark, dass es unmöglich war die enge Stelle zu passieren. So blieb uns diese Abenteuer enthalten und wir genossen einfach der schöne Anblick auf das Rock in the Hole mit dem Cape Brett und Leuchtturm im Hintergrund. Wir genossen die Bootsfahrt und mir wurde es oh Wunder nicht einmal schlecht und ich nahm keine Tablette. Es war ein toller Ausflug durch die Bay of Island, doch mit den Whitsunday Island in Australien können diese Inseln nicht mithalten.

So gings von Kerikeri in den Puketi Kauri Forest über 4WD Strasse. Doch wir haben ein gutes Auto und sind es uns unterdessen gwohnt offroad zu fahren. Die Kauri Bäume sind sehr hoch und haben dicke Stämme und sind eifach eindrücklich. Riesigie Baumgiganten welche einfach imposant sind wenn man daneben und darunter steht. Dies lange Fahrt ging dann weiter bis zum Cape Reinga. Ein Leuchtturm steht natürlich hier und auch ein Wegweiser wie weit es bis nach London, Sydney, Vancouver, Equador und weitere Weltstädte ist. Man sieht hier auch ganz schön wie die Tasman Sea auf den Pacific Ocean trifft. Zwei Strömungen mit Wellen welche aufeinander prallen und sich die Wellen treffen. Bei den Maoris ist die wilde Tasman Sea und der Pacific Mann und Frau welche sich hier treffen um vereint zu sein. Vom Cape Reinga gings dann noch zu den Giant Sanddune beim Te Paki Stream. Wow das ist eindrücklich, diese hier sind noch grösser als die Sanddünen in Lancelin, welche ich schon 2x gesehen habe. Wir nahmen eine grosse Düne in Angriff bevor Lian der riesige Sandkasten genoss. Da ich immer „Sprungfotos“ mache musste Lian dies bereits lernen und er ist auch schon sehr gut darin.

Wir übernachten heute vermutlich das letzte Mal auf einem Top 10 Camping. War toll hier und meistens sehr nette Leute. Leider haben wir den 90 Miles Beach noch nicht gesehen obwohl er vor unserer Haustüre liegt. Wir werden Morgen noch einen Spatziergang machen und schauen, ob es schon eine Autobahn ist.

Juhuiiiiii Lian bekommt in Neuseeland seinen 3ten Zahn. Ja ja er hat leider noch nicht mehr und alle die uns kennen wissen, dass wir uns über jeden einzelnen Zahn freuen!!!

Liebe und sandige Grüße vom 90 Miles Beach, welcher nur 64km lang ist

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 16. Januar 2010

Ergänzungen der Fotos

Die Fotos vom Bericht Rotorua und Kerikeri wurden nun definitiv aktualisiert.

Viel Spass und liebe Grüsse

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 15. Januar 2010

Kia Ora aus Kerikeri

Wer schon länger nicht mehr auf dem Blog war, nun sind 2 neue Artikel zu finden, der eine verschwand aus noch unerklärlichen Gründen wieder. Vielleicht gefiel etwas der NZ-Behörde nicht ;-) nein Spass beiseite wir wissen nicht genau wie was gemischt wurde…

Kia Ora aus Kerikeri

Nach einem vergeblichen upload unseres Blogs von Rotorua versuche ich es nun nochmals. Somit könnt ihr 2 Blogeinträge lesen und ich hoffe, dass sie nun online bleiben und ich die Fotos noch sortieren kann. Nach Rotorua gings Richtung Raglan an die Westküste. Dort nahmen wir die Strasse Richtung „Bridal Veil Falls“. Dies war ein schöner 55 Meter hoher Wasserfall welcher über einen schwarzen Stein floss uns so aussah wie ein Brautschleier. Von dort gings über eine 4 WD Strasse nach Waitomo Village wo wir um 14.00 Uhr eine Glühwürmchen Tour gebucht hatten. Ja ja die Strassenangaben im Atlas stimmten wieder einmal nicht mit der Realität auf der Strasse überein. So wurden aus 11km unsealed Road plötzlich 25km und es war bereits halb zwei. Naja als wir dann endlich auf der geteerten Strasse ankamen wussten wir, dass es uns für die Tour nicht mehr reichen wird. So rief ich mit dem Natel das Tourbüro an und meldete, dass wir zu spät kommen. Gemäss Angaben vom Tourbüro waren es noch 10 Minuten bis zu ihnen und wir schafften es dann, dass wir um 14.15 Uhr eintrafen. Es warteten bereits 9 Teilnehmer auf uns, aber alles nahmen es mit Humor uns sagten, dass dies halt so sei mit einem Kind ;-) aber natürlich konnte Lian nichts dafür, aber das mussten diese netten Leute ja alle nicht wissen. So fuhren wir über zerklüftete Wege und Hügel zur ersten Höhle. Wir alle entschieden uns noch etwas zu Fuss zu gehen um die schöne Aussicht zu geniessen. Am Eingang der Höhle wurden wir noch mit Helmen mit Lampe ausgerüstet und die zwei kleinen Kinder welche auch noch dabei waren durften immer vorne gehen und uns führen. Es machte ihnen sichtlich Spass und plötzlich wollten sie Lian auch dabei haben. Leider ging das in der ersten Höhle nicht, da der Weg sehr schmal war und links und rechts Wasser war. Wir sahen schöne Formationen und auch Skelette in der Höhle bis wir die ersten Glühwürmchen sichteten. War total spannend wo sie sind und wie sie leuchten. Dann bestiegen wir alle ein Schlauchboot und fuhren ganz im Dunkeln und nur mit dem Licht der Glühwürmchen den Fluss in der Höhle hinunter. Es war wie unter einem Sternenhimmel uns Lian machte eigentlich alles super mit. Danach machten wir einen Tea und Cookies Stop und Lian wurde super umsorgt von Ryan und Alisha. Auf dem Fussweg zur zweiten Höhle wurde Lian von den beiden Kids begleitet und alle hatten ihren Spass. So gings am nächsten Tag von Waitomo nach Wanganui wo wir ja bereits einmal waren. Wir fuhren über sehr sehr hügelige Landschaft und plötzlich kamen wir ans Meer und dort hatte es rabenschwarzen Sandstrand. War sehr eindrücklich und ich freute mich sehr wieder Meer zu sehen. Bei den 3 Sisters machten wir Halt und spatzierten bei Ebbe das Inlet bis zum Meer hinaus. Dort erwarteten uns schöne Felsformationen und Tunnels mit schwarzem Sand. Das Pendant zum Wharariki Beach einfach in schwarz. Wir verbrachten viel Zeit am Strand und Lian zog einen Schuh voll aus gestautem Wasser und war von Kopf bis Fuss voll mit schwarzem nassen Sand. Ja ja für etwas hat man ja Waschmaschinen, doch diese hier in Neuseeland sind wie auch die in Australien nichts wert. In Wanganui übernachteten wir im Castlecliff Holidaypark. Der Strand war super schön und Lian erfreute sich an einem tollen und grossen Spielplatz. Doch die Nacht gestaltete sich als nicht sehr angenehm. Wir hatten ein Bunksbed und ein Singlebed. Conny quartierte sich aufs Singlebed und Sämi oben aufs Bunksbed. So hatte ich und Lian das untere Bett zum teilen. Aber Achtung es war kein Kajütenbett wir wir es in Europa kennen, nein es waren zwei einzelne Better auf einander gestapelt und mit einem Fingerdickem Hölzchen verbunden. So kam es, dass ich nach 30 Minuten schlafen im Bett aufsprang und rief. Hier kann ich nicht schlafen, das Bett krackt in der Ecke zusammen. So hiefte ich die Tonnenschwere Matratze aus dem Bettgestell und quetschte sie zwischen Tisch und Kühlschrank. Conny und ich konnten uns fast nicht mehr halten vor lachen und Sämi schlief dabei friedlich weiter. In der Nacht rollte ich einmal von der Matratze und Lian klebte am Kühlschrank, aber das Motto war, Hauptsache nicht in diesem Bett schlafen. Von Wanganui gings dann weiter bis nach Gisborne. Ja ja an diesem Tag fuhren wir sagen und schreibe 7h 06 Minuten Auto. Wir fuhren über Hastings und Napier wo wir auf den beiden Hausbergen einen Halt machten und die schöne Aussicht genossen. Napier ist eine Artdeco-Stadt uns ein bisschen speziell. Aber der Strand ist cool und besteht aus Steinen, natürlich aus grossen und kleinen, sonst würde der „Sand“ ja nicht in meine Sammlung passen. Danke Marianna, dass du mir den Baustellenschutt bereits vor 4 Jahren nach Hause getragen hast ;-) Am Tag darauf gings von Gisborne über die Berge bis nach Opotiki und Whakatane. Dort machten wir ein Picknickhalt und sahen die vorgelagerte Vulkaninsel „White Island“. Leider sind Ausflüge zum sehr aktiven Vulkan sehr sehr sehr teuer so dass wir es uns definitiv nicht leisten konnten. So fuhren wir weiter bis nach Te Puke und besuchten noch ein Kiwi welcher als Aussichtplattform genutzt wurde. Nur war die Aussicht auf den Souvenirshop beschränkt. Von dort gings weiter nach Waihi Beach doch leider hatte es dort keine Unterkunft mehr so fuhren wir noch weiter bis nach Whatamanga. Ja so hatten wir wieder 7h Autofahrt hinter uns. Aber es hat sich gelohnt, so hatten wir am nächsten Morgen nur ein kurzes Stück Fahrt bis zum Hot Water Beach. Wir mieteten einen Spaten und buddelten wie viele viele andere auch einen Pool in den Sand. Doch der Streifen wo heisses Wasser aus dem Sand dringt ist nur ca 10 Meter breit und alle wollen dort graben. Wir schaufelten unseren Pool etwa 3 Meter daneben und so hatte Lian einen grossen Cold Water Pool für sich. Man konnte aber gar nicht in den heissen Pools sitzten, denn das Wasser das durch den Sand dringt ist etwa 60 grad heiß. Conny und ich sassen dort wo der heisse Strom durchfliesst in den Sand und buddelten ihn etwas weg und schon nach ca 5cm kam heisses Wasser. Wir hatten unseren Spass und waren jeweils froh, wenn wieder eine Welle kam und das ganze etwas abkühlte. Der Spass war für alle da auch wenn wir keinen eigenen Hot Water Pool hatten. Von dort machten wir noch eine Wanderung zu der Catheral Cove, aber diese war nicht so beeindruckend wie alle immer erzählen. Es war nice um es gesehen zu haben aber kein muss. Es hat so viele Touristen am Strand, dass es uns zu viele Leute waren für einen schönen Strand. In Coromandel Town hatten wir voraussichtlich die letzte Nacht mit Conny bis in Auckland. Sie geht an ein Open Air und reist dann noch mit Sarah weiter. So fuhren wir von Coromandel bis nach Orewa. Ist etwas nördlich von Auckland und der Pacific Coast Highway ist wirklich schön zum fahren und hat immer wieder schöne Aussichtspunkte. Von Orewa gings dann über Leigh nach Paihia und Kerikeri. Schöne Strände, einsame Buchten, schön blaues Meer und warmes Wetter. Ja hier ist es auch schön und Morgen machen wir einen Bootsausflug in der Bay of Island.

Liebe Grüße und bald sind wir wieder zurück in der kalten Schweiz

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 15. Januar 2010

Kia Ora aus Rotorua

Kia Ora von der Nordinsel

Ja ja wie ich mir gedacht habe, wurde die Fährenüberfahrt für mich nicht so toll. Ich nahm zwar wie gewohnt die Reisetablette, aber der Wellengang in der Cook Strait machte mir trotzdem zu schaffen. Aber auch diese Überfahrt ging vorbei und eigentlich wäre die Landschaft durch den Queen Charlotte Sound auch ganz schön gewesen, aber wir hatten ausnahmsweise mal Pech was das Wetter anging. So kamen wir an einem Sonntag in Wellington an und diese Stadt war ja ausgestorben. Wir quartierten uns im Top 10 Holiday Park ein und gingen dann im Restaurant Coyote essen. Dieses leckere Mexikanische Restaurant besuchten wir bereits 2x in Christchurch. Am Montag war in Wellington auch tote Hose und dies für eine Hauptstadt. Die 360 Grad Rundum-Aussicht vom Mount Victoria aus war sensationell und sehr zu empfehlen. Am Abend erfuhren wir, dass auch am Montag noch Public Holiday war. Uns hielt nichts mehr in Wellington so fuhren wir bis nach Wanganui. Von Wanganui war schön am Fluss und buchten dort ein Ausflug zu „the Bridge to Nowhere“. So fuhren wir am nächsten Morgen über Athen, London und Jerusalem nach Pipiriki und von dort startete die 2-stündige Jetboat-Fahrt zu der Brücke im Nirgendwo. Das Land wurde erschlossen und der 1. Weltkrieg stoppte dieses Vorhaben. Danach wurde alles wieder aufgenommen und in den Jahren 1935/36 bauten 4 Männer eine Betonbrücke mit Schotterpiste links und rechts. Doch da alles gerodet wurde, gabs Lawinen und bevor die Brücke fertig war, haben die Hälfte der Farmer die Gegend wieder verlassen. Nun steht inmitten des Wanganui NP die Brücke ins Nirgendwo mit Zugang über Trampelpfad wo früher 4 Meter breite Strassen waren. Von dort machten wir uns auf zum Vulkanberg Mount Ruapehu. Es ist ein immer noch Aktiver Vulkan, welcher das letzte Mal 1995 gross ausbrach und letzten Februar spuckte er leicht und ein Teil der Skilifte fingen Feuer. Wir nahmen den Sessellift bis nach oben und wanderten dann noch den steilen Berg hinauf bis wir fanden, dass wir genug hoch seien und gönnten uns eine Pause bevor wir den Rückweg wieder in Angriff nahmen. Lian war auf dem Vulkan mit Schnee, war schön und es roch doch sehr vulkanisch. Dann gings nach Turangi und darauf freute ich mich riesig. Mein Cousin ist 1 Jahr auf Weltreise und wir haben auf diesem Camping mit ihm und seinen Kollegen abgemacht. So verbrachten wir einen tollen Abend zusammen und hatten es gemütlich. Ein kleines Familienfest in Neuseeland. War spannend auszutauschen und gegenseitige Reisetipps zu geben, da er von der Nordinsel auf die Südinsel geht. Nach einer kurzen Nacht gings dann weiter nach Taupo wo wir die Huka Falls, die Aratiatia Rapids und Craters to the Moon besuchten. Craters to the Moon sind alles geothermische Sachen und es stinkt schlimmer als im Aquarena. Von dort besuchten wir noch das Hidden Valley welches nur über eine Fähre zugänglich war. Es hat, weisses, gelbes und organges Gestein, heisse Töpfe die brodeln, Mud der blubbert und eine Schwefelhöhle. Richtig unheimlich und sehr sehr eindrücklicn. In Rotorua quartierten wir uns für 2 Nächte ein, so dass wir gleich am Morgen zu den Wai-o-Tapu, auch ein geothermisches Feld, gehen konnten. Der Rundgang konnten wir fast ohne andere Touristen besuchen, was beim Lady Knox Geysir leider nicht der Fall war. Das ist ein Geysir, welchem noch nachgeholfen wird, dass er Wasser speiht. Die Kalt- und Warmwasserkammer sind hier nicht nahe genug beieinander, so dass er selber nicht Wasser speien kann. So wir mit Seife etwas nach geholfen und ist dann aber spannend wie sich das ganze entwickelt und dann in die Höhe schiesst. Wir besuchten noch eine Sheep-Show wo wir 19 Schafrassen in Neuseeland sahen und beim Schafscheren zu schauen konnten. Ein Schafscherer schafft in 8h ca 200-300 Schafe zu scheren und 1kg Wolle sind 2.00 Neuseeland-dollar wert. Morgen geht’s weiter Richtung Waitomo und New Plymouth, mal schauen was uns dort erwartet.

Liebe Grüße und CU soon back in old cold SWITZERLAND

Mela & Sämi & LIAN

Verfasst von: aussiesamela | 1. Januar 2010

Happy New Year

Kia ora

Am Morgen vom 21.12.09 war stahlblauer Himmel und keine Wolke in Sicht. So packten wir alles ganz schnell zusammen und gingen gleich zum Franz Josef Glacier. Herrliche Aussicht auf die Berge und den gewaltigen Gletscher. Bei diesem Wetter hätte man den Mount Cook sicher gut gesehen vom Fox Glacier aus. Aber wir alle hatten keine Lust mehr die kurvige Strasse noch 2x zu fahren. So machten wir den Walk bis zum Gletschertor und frühstückten unterwegs noch unsere obligaten „Berry Joghurt“. Der Franz Josef Glacier ist sehr imposant und der Fluss der aus ihm fliesst ein bisschen Angst einflössend. Es grollt und donnert immer wieder und wenn die Sonne auf den Gletscher scheint, kommt kleines Geröll ins Rollen.

In Hokitika besuchten wir 2 Jadefabriken und war spannend zu sehen wie man so grosse Steine zu kleinen schönen Schmuckstücken bearbeitet. Wir besuchten auch Eco World und sahen so 2 Kiwis. Leider nicht in der Natur, aber so haben wir den komischen Vogel, welcher eine Mischung aus kleinem Vogel Strauss, Ente und einem Langschnabel-Vogel ist. Von Hokitika gings dann in den Paparoa NP und wir erlebten einen tollen Sonnenuntergang am Meer. Die Pancake Rocks sowie das Blowhole schauten wir uns bei Ebbe und bei Flut an und der Unterschied ist gewaltig und beeindruckend. Wir besuchten noch einen Strand welcher nur bei Ebbe zugänglich ist und er war voll mit kleinen farbiten und abgeschliffenen Steinchen. Conny und ich sammelten die schönsten Steinchen zusammen als eine mega mega grosse Welle kam. Es reichte nicht mehr sich aus dem Staub zu machen und so waren wir ziemlich nass. Danach schauten wir noch eine Höhle an und verliefen uns, merkten dies aber erst auf dem Rückweg, dass dies nicht der offizielle Weg war. So erkundeten wir noch die offizielle Route in der Höhle und gingen auch viel weiter als die Markierungen waren. Auch dieses Mal merkten wir es erst auf dem Rückweg, da wir so voller Elan waren und nur unsere Lampen vom Natel dabei hatten. Von Westport aus besuchten wir dann am Abend noch Karamea. Wir haben unser Abendessen gekocht und in der Pfanne mitgenommen. Doch leider mussten wir es uns verdienen, da Karamea nur über eine sehr sehr kurvige Strasse zu erreichen ist. Wir wurden dafür mit einem Traumstrand und Sonnenuntergang belohnt. Am nächsten Tag gings nach Nelson wo wir uns mit Sämis Schwester Andrea, Cousine Gabi und Conny’s Kollegin Sarah trafen. Wir kauften für die nächsten 2 Tage ein und machten Nelson noch ein wenig unsicher. Wir kochten feine Pasta mit 3 verschiedenen Saucen und Andrea und Gabi haben noch feine Früchte mitgebracht. Am 24.12.09 gingen wir nochmals nach Nelson um den Rest zu einzukaufen und dann gings in die Cabin um vorzubereiten. Wir machten ein feines Toblerone-Schoggimousse, welches sicher alle Beteiligten in den Armen spürten. Wir mussten den Eischnee und den Rahm mit Schwingbesen von Hand schlagen und wechselten fleissig ab um ein Ergebnis zu erzielen. Mhhhh dieses Schoggimousse schmeckte besonders lecker. Als Weihnachtsessen haben wir ein BBQ draussen bei 20 Grad gemacht und als Dessert gabs das feine Schoggimousse. Es ist sehr komisch, Weihnachten so zu verbringen und wir freuen uns auf die nächsten „kühleren“ Weihnachten. Es war aber schön Verwandte und Bekannte dabei zu haben und wir genossen es alle sehr. Für uns gings am nächsten Tag nur bis nach Motueka. Andrea und Gabi verliessen uns bereits um halb 6, da sie um 9.00 Uhr auf der Fähre in Picton sein mussten. In Motueka hatten wir ein tolles uns sehr empfehlenswertes Motel mit einer super Host. Wir gingen noch zum Motueka Spit an welchem wir die Sonne genossen und Lian im Sand spielen konnte. Am nächsten Tag fuhr ich Conny und Sarah nach Marahau. Von hier aus machen sie den 4-tägigen Abel Tasman Coastal Track. Wir machten uns nach einem Einkaufsstop weiter Richtung Pohara. In Rewaka kauften wir noch 1.2kg Kirschen direkt ab Hof. Mhhhh die waren natürlich super lecker mit Suchtpotenzial. In Pohara angekommen machten wir es uns gemütlich in der kleinen Cabin. Wir sind nun für 4 Nächte hier und für Lian ist es schön, wieder einmal etwas „sesshaft“ zu sein. Der Strand ist direkt vor der Haustüre und gilt als der sicherste in Neuseeland. Alle die mich kennen, wissen dass ich reiten über alles mag und ich seit gut 2 Jahren nicht mehr auf einem Pferd sass. Ich wollte unbedingt an einem Strand einen Ausritt machen und so entschied ich mich hier für Cape Farewell Horse Treks. Das Wetter war ein bisschen misty und es regnete zwischendurch, so dass 2 andere Reiter abgesagt haben. So genoss ich einen 3-stündigen VIP-Ausritt zum Wharariki Beach. Wir ritten über Weiden mit Schafen Richtung Sandstrand und es war einfach herrlich. Ich fühlte mich wie bei Mc Leods Töchter, alls die Schafe vor uns her rannten auf der hügeligen grünen Weide. Am Strand angekommen sahen wir viele Seals und die lassen sich von den Pferden nicht stören. Nach einem Galopp am Strand gingen wir zu einem Rockpool und oberhalb sass ein Seal mit seinem erst ca 3 Tage altem Baby. Nach einem Fotostopp und weiterem galoppieren erkundete ich den Strand noch zu Fuss bevor es dann wieder über grosse Sanddünen, grüne Weiden und steile Strassen nach Hause ging. Sämi beschäftige sich mit Lian in diesen 3 Stunden und kam mich wieder abholen. Lian sass auch noch kurz auf dem Pferd, aber als es sich bewegte bekam er etwas Angst und wollte es doch nur streicheln. Wir besuchten noch Pu Pu Springs, die grösste Quelle von Australasia. Das Wasser ist schön klar und täuscht gewaltig. Man denkt, dass man gut über den Pool gehen kann, doch in Wirklichkeit ist es 2.7 Meter tief.

Ja ja der Muskelkater vom reiten lässt grüssen und ich gehe umher, als hätte ich ein Holzscheit zwischen den Beinen. Aber der Schmerz ist es wert und würde diesen Ausritt gleich nochmals machen, war einfach toll.

Wir besuchten von Pohara aus den Abel Tasman National Park. Es ist der kleinste Nationalparks Neuseelands, was aber nicht heisst, dass er nichts zu bieten hat. Es ist wie die Whitsunday Islands in Australien ein kleines Stück Paradies auf Erden. Wir fuhren mit dem Auto zum Wainui Falls Parkplatz und von dort gings zu Fuss weitere 40 Minuten durch Farnwald. Wir überquerten eine Hängebrücke und Lian liebt es selber darüber zu rennen ;-) Der Wasserfall ist schön im grünen Wald und stellt doch etwas dar. Wasserfälle im Ausland haben wenn man als Schweizer reist einen schweren Stand ;-) Einige Touristen wagten sogar ein Sprung ins kühle Nass, wir bevorzugten die trockene Variante. Von den Wainui Falls gings weiter auf 4 WD Piste nach Totanarui um die Infos für Ebbe und Flut beim Awaroa Inlet zu holen. So fuhren wir zum Awaroa Inlet Carpark und machten uns auf das Inlet, welches bei Ebbe fast kein Wasser hat zu erkunden. Wir kamen ziemlich weit und mussten uns dann doch barfuss weiter bewegen, da die Bäche welche die Flug zurückgelassen hat nicht mehr zu bewältigen waren. So wanderten wir quer über das Awaroa Inlet und beobachteten die Tramper welche auf dem Abel Tasman Coast Track unterwegs waren. Leider kamen wir nicht einmal ganz bis zur Hälfte als wir umdrehen musste. Denn die Zeit rund um Ebbe war bereits zu Ende und wir wussten nicht wie schnell sich die Flut hier zurück meldet. Wir nahmen den direkten Weg zum Auto zurück und standen zeitweise 20cm im dicken Schlamm. Igiiiiiit war das hässlich, der Matsch quetschte sich zwischen den Zehen hindurch und manchmal blieb noch eine Muschel hängen. So Matschbäder sollen ja gesund sein und andere bezahlen viel für ein solchen Spass. Wir stiegen so drecking ins Auto bis zum nächsten Bach und dort gingen wir unsere Füsse und Beine waschen. Auf dem Rückweg kamen wir beim Wainui Bay vorbei, nun hatte sich dort die Flut bereits bemerkbar gemacht und man musste bereits durch knietiefes Wasser waten, wenn man die Bay noch zu Fuss überqueren wollten.

Also Conny wieder bei uns war, unternahmen wir einen Tagesausflug Richtung Norden. Wir wanderten auf dem Farewell Spit und durchquerten dort die Gobi Desert. Der Farewell Spit ist eine riesige Landzunge ins Meer und leider sterben dort immer wieder Wale, sowie auch die letzten Tage. Wir genossen das schöne Wetter und so gings weiter zum Cape Farewell, dem nördlichsten Punkt von der Südinseln Neuseelands. Dann gings endlich zum Wharariki Beach welcher ich ja bereits kannte von meinem Ausritt. Einfach ein Traumstrand mit super Aussicht aufs Meer und die Felsformationen. Wir haben noch 2 Gruppen mit den Pferden getroffen und so noch schnell mit meinem Guide gesprochen. War cool und Lian hatte wieder Freude an den Pferden. Wir haben etliche Seal gesehen und auch das Baby war wieder herzig. Es war sehr sehr windig und der Sand peitschte uns gegen die Beine, ein Peeling ist nichts dagegen. Nach dem wir fast 3h rund um den schönsten Strand Neuseelands verbracht haben machten wir uns noch auf zum Pillar Lookout. Dies war die Radarstation Nr. 10 im 2. Weltkrieg. Es hat einen kleinen Leuchtturm und bietet eine fantastische Aussicht auf den Farewell Spit von oben. Wer in Neuseeland war und dies nicht gesehen hat, der hat definitiv das schönste verpasst. Silvester feierten wir in Picton und genossen das Feuerwerk im Hafen. Es war bitterkalt in der Nacht aber wir genossen es sehr. Am 3.1.09 geht’s mit der Fähre auf die Nordinsel und dann heisst es schon bald wieder Abschied nehmen vom täglichen Englisch reden. Wir freuen uns aber natürlich auf Familie und Freunde.

Cu soon and happy New Year to everyone

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 22. Dezember 2009

Kia Ora

Kia Ora

Schon lange lange her seit unserem letzten Eintrag. Hat wie immer verschiedene Gründe ;-) kein wireless, zu teures Internet, kein Empfang oder so abgelegen in der Pampas, dass es sogar keine Telefonkabine gibt ;-) Nun ja, wir sind nicht mehr in Australien sondern bereits 15 Tage in Neuseeland. In Australien besuchten wir noch den Toronga Zoo von welchem wir wunderbare Aussicht aufs Opernhaus, Brücke und die City hatten. Wir genossen wunderschöne Sonnenuntergänge vom Botanischen Garten aus mit Sicht auf Operahouse und Harbour Bridge und erhielten von anderen Schweizern einen Gratiskurs in Nikon D90-Bedienung ;-) Am 6.12.09 standen Conny und ich in der Küche und machten feinen Teig, aus welchem wir feine Gritibänz und Zöpfe machten. So hatten auch wir ein wenig „Samichlaus“.

Der Flug nach Christchurch war gut und man ist in 13 Minuten von der Westküste an der Ostküste. Christchurch ist eine herzige kleine Stadt wenn man von Sydney her kommt, Stadt ist beinahe übertrieben, denn es hat keine Hochhäuser. Christchurch hat einen schönen Botanischen Garten und ein feines Mexikanisches Restaurant. Von Christchurch gings nach Kaikoura mit vielen Kurven und schönen Täler. Am nächsten Morgen gingen zuerst Sämi und Conny Whalewatching machen, da Lian noch nicht 3 Jahre alt ist darf er nicht mit aufs Boot. Ich habe für mich 3 Touren später eine gebucht, dass wir den „hütedienst“ organisiert hatten. Sämi und Conny haben leider gar nichts gesehen, da es so neblig war. Die zwei Touren danach wurden auch abgesagt da der Nebel zu tief war. Meine Tourt startete zum Glück und das lange warten hat sich gelohnt. Ich habe den Spermwhale ca 15 Minuten beobachten können bevor er dann mit einem schönen Flossenabgang für ca. 1 weitere Stunde abtauchte um Nahrung zu suchen. Auf dem Rückweg sahen wir auch noch Hector Delphine und Albatrosse. Für mich war Kaikoura ein Ausflug wert, für Sämi und Conny leider nicht so was den Wal angeht. Conny machte noch eine Küstenwanderung und Seelöwen haben wir alle gesehen. Von Kaikoura gings nach Hanmer Springs wo wir ein Bad in den heissen Quellen genossen und entspannten. Von Hanmer Springs gings über Christchurch und Akaroa nach Timaru. In Christchurch mussten wir noch schnell unsere Kopfkissen abholen welche vergessen gingen, doch glücklicherweise waren sie noch da, nur unser Anzug war in der Wäscherei und so bekamen wir ein Kissenbezug vom Hotel. In Timaru waren wir froh, dass wir unsere Zelte dabei hatten, denn es war ein Leichtathletik-Meeting und so war alles ausgebucht. Von Timaru aus fuhren wir dann ins Landesinnere zum Gletschersee Lake Tekapo. Dort steht die „Church of Good Shepherd“, eine schöne kleine Kapelle aus Stein mit Blick auf dem Gletschersee welcher türkisblau leuchtete. Dann folgte der Gletschersee Lake Pukati, von hier sollte man Mount Cook wunderschön sehen, doch leider war der höchste Berg Neuseelands hinter den Wolken versteckt. Deshalb fuhren wir nicht bis nach hinten zum Mount Cook, da auch alle Wanderungen gesperrt waren. Auf dem Weg nach Queenstown machten wir Halt in einem kleinen Restaurant mit Verkaufsladen von Merionwollprodukten. Leider sagte uns nichts zu im Laden oder es war viel viel zu teuer. Im Restaurant hingegen assen wir super feine Chips und ich zum Dessert eine „Lemon Slices“, mhhhh waren die lecker. In Queenstown angekommen buchte Conny gleich den Swing. Eine Art Riesenschaukel wo man 120 Meter in die tiefe rast. Ich ging als Zuschauerin mit und hatte die Ehre Conny’s Swing fotografisch festzuhalten. Danach fuhren wir mit der Gondel auf den Hausberg von Queenstown. Wir sassen gemütlich auf dem Bänkli und genossen die Aussicht bei kaltem Wetter. Kalt deshalb, da wir tatsächlich ein paar Schneeflöcklein auf 700 MüM zu spüren bekamen. Dann gings weiter nach Te Anau wo Conny eine Glühwürmli Tour besuchte und wir schlenderten durch die Strassen und kauften noch etwas ein. Dann ging es eine sehr seher kurvige Strasse nach Milford. Unterwegs sahen wir die Mirror Lakes und tausend blühende Lupinien. Sieht wunderschön aus die Bergen, Seen und die violetten Blumenfelder. Mit Kea’s, einem Neuseeländischen Vogel sowie Schnee machten wir auch

Bekanntschaft. Am Morgen nahmen wir das erste Schiffe von Mitre Peak Cruise in den Milford Sound. Das war ein schönes Erlebnis den Milford Sound bis zum offenen Meer zu sehen mit vielen Wasserfällen und Seelöwen. Dort wo der Milford Sound zum offenen Meer kommt ist Neuseeland am nächsten zu Australien. Von Milford gings wieder durch sehr sehr kurviges Gebiet und den einspurigen mit Ampel geregelten Homer Tunnel über Te Anau nach Curio Bay. Unterwegs machten wir noch am Gemstone Beach Halt. Ein Strand voll mit grünen Steinen und anscheinend muss es hier auch wertvolle Steine geben. In Riverton machten wir Halt um Fish und Chips zu essen um dann gestärkt bis nach Curio Bay zu fahren. Curio Bay ist sehr in der Pampas gelegen und hat weder Natelempfang noch Telefonkabinen noch Internet. So konnte ich Sabrina nicht persönlich zum Geburi gratulieren und musste das am Tag darauf nachholen. In Curio Bay hat es einen versteinerten Wald und Gelbaugen-Pinguine. Wir gingen zum versteinerten Wald und sahen dort 3 Gelbaugen-Pinguine an Land kommen und zu ihren Nestern watscheln. Es sind einfach witzige kleine Tiere und tun einem fast leid, die steinige Küste hinauf zu hüfpen/gehen. Dann ging’s zu den Cathedral Caves und wir hatten wie immer in den letzten Tagen Glück. Die Höhle ist von 9—12 Uhr begehbar und dies wieder das erste Mal seit 2 Wochen. So nahmen wir den Weg bis unten zum Strand auf und es hat sich gelohnt. Die Höhle ist nur zugäglich bei Ebbe und man geht vom Strand her hinein und kann ein U-Bogen gehen bis man Meer vor sich hat. Von dort fuhren wir weiter zum Jacks Blowhole, ein riesieges Loch 100 Meter im Landesinnere, welches jedoch selten bläst. Vom Nugget Point aus beobachteten wir Seals im Meer und spezielle weisse Vögel. Dann gings noch weiter nach Dunedin, welcher Ausgangspunkt für die Zugreise nach Middlemarch war. Dunedin ist die älteste Neuseeländische Stadt und hat viele einzigartige Sachen. So gingen wir am Abend auf die Otago Peninsula von wo wir Blue Pinguins gratis beobachten konnten sowie einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Hier holte ich auch das Geburi-Telefon von Sabrina nach ;-) Am nächsten Tag gings mit der historischen Taieri Railway nach Middlemarch. Es war eine sehr schöne Fahrt mit vielen Schluchten, Tunnels, Brücken und Wildblumen. Kurz vor Middlemarch gabs jedoch einen unerwarteten Stop, da ein Auto den Zug übersehen hatte und es crashte. Es wurde niemand verletzt aber das Auto war Schrottreif. So hatten wir noch etwas Action auf der Fahrt, da wohl alle Middlemarcher-Männer auf dem Feld oder beim Schafe scheren waren. Nach 15 Minuten kam die Feuerwehr, rollte den Schlauch aus und spritze Wasser, doch weit und breit kein Feuer. Naja sie haben alles gebegen und wir haben die Middlemarcher auch nicht mitte März gesehen. Das Dorf ist verschlafen und lebt glaube ich Freitag und Sonntag vom Tourismus. Von Middlemarch gings dann mit dem Zug wieder nach Dunedin. In Dunedin besuchten wir auch noch die „Baldwin Street“ die steilste Strasse der Welt. Es regnete dort und das Wasser kam ziemlich schnell die Strasse herunter. Wir machten auch noch eine Ausfahrt nach Aramoana und dort sahen wir wiederum ein grosses Passagierschiff ins Meer auslaufen. Mit dem Auto fuhren wir in Richtung Moeraki Boulders und dann nach Oamaru. Die Moeraki Boulders sind grosse Steinkugeln am Strand und auch einen Besuch wert. Die einen fallen bereits auseinander und haben spannende Risse. Riesenmurmeln zum Spielen könnte man sagen, wenn es da nur nicht so gewindet hätte. So gings nach Oamaru über Omarama und Wanaka nach Haast. In Omarama waren wir ja bereits einmal und so kannten wir ein Teil der Fahrt bereits. Wir beschlossen die 50 Minuten Umweg zu nehmen und zu schauen ob wir mehr Glück mit dem Mount Cook hatten. So gab es feines Picknick am Lake Pukati und halber Sicht auf den Mount Cook. Leider deckte er sich nicht ganz ab von den Wolken aber wir sahen doch die untere Hälfte und somit das Ende des Sees. Nach dem Lake Wanaka gingen wir nach Haast um dort in einer Cabin zu übernachten. Da wir feinen Lachs gekauft haben, gabs zum Abendessen Lachspasta und Salat und es war soooooo lecker. Danke Conny für die immer superfeinen Menus am Abend, sowie das alltägliche Kühltaschen packen ;-) Wir besuchten den Shipwreck Creek mit vielem Schwemmholz und Steinmannli am Strand. Dann gings zum Fox Glacier welcher wir von ganz nahem sahen. Dieser Gletscher wächst und schrumpft immer wieder. Er ist hellblau und hat coole Formen. Wir machten noch eine tolle Wanderung und mussten einen grossen Fluss überqueren. Conny und Sämi haben Steine im Fluss platziert, dass wir ihn überqueren konnten. Der 2te Fluss war jedoch zu gross und es war nicht möglich ihn mit Lian zu überqueren. So bewältigte Sämi den Fluss alleine und und kam bei einem schönen Aussichtspunkt an von wo er den Gletscher schön sah. Nach feinen Lachsbrötchen machten wir uns noch auf den Weg zum Grillespies Beach. Ein toller Strand aus flachen Steinen und Sand mit viel Schwemmholz. Einfach genial die Landschaft hier. Das berühmte Silver Fern habe ich scho x-mal abgelichtet.

Nun sind wir an der Westküste von der Südinsel unterwegs und freuen uns auf Weihnachten welche wir mit Andrea, Gabi, Conny und Sarah verbringen werden.

Fotos folgen bald, muss sie alle noch verkeinern ;-)

Schöne Festtage und bis bald

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 4. Dezember 2009

Nattou

Nattou’s lange Reise von Bundaberg nach Sydney

Lian hat 3 gleiche Schmusebären namens Nattou. Zwei von den dreien durften mit nach Australien. Da wir uns dachten, wenn ein Nattou abhanden kommt haben wir ein ziemlich grosses Problem mit unserem kleinen Prinzen Lian. Es kam wie es kommen musste… In Bundaberg gingen wir nach Mon Repos und wollten uns die Schildkröten anschauen. Doch leider musste man eine Tour im Voraus buchen und irgendwie dachten wir, dass wir ja schon Pinguine gesehen haben. (Weshalb auch immer, denn wir bereuen es schon, dass wir die Tiere nicht beobachteten). Anyway, zurück auf dem Camping war Lian müde und wollte seinen Nattou. Doch Nattou 1 war nicht zu finden, da nahmen wir eben Nattou 2. Doch als auch am nächsten Morgen Nattou 1 nirgendwo zu finder war wussten wir, Lian hat Nattou 1 gestern bei den Schildkröten verloren… Wir fuhren nach Mon Repos zurück uns liefen alle möglichen und unmöglichen Wege ab, schauten in den Abfalleimer nach und fanden nichts. Sämi hatte Nattou 1 bereits abgeschrieben, aber ich gab nicht auf. Es war ja auch nicht irgendein doofes Stofftier. Nein es war Lian’s Nattou und wir werden noch 8 Wochen unterwegs sein. So gingen wir aufs Visitor Center und fragten wie wir Nattou finden können. So schrieb die nette Dame vom Visitor Center ein Mail an die Ranger von Mon Repos mit allen Angaben und den Kontaktdaten von mir. So wartete ich geduldig den Tag, den Abend und der nächste Tag ab. Wir machten eine Tour auf Fraser Island und traffen dort ein Schweizer Päärli. Er glaubte wie Sämi nicht, dass Nattou 1 noch irgendwo auffindbar war. Nach der Tour griff ich gleich zum Telefon und Sämi widmete sich noch unserer Wäsche. Da hatte ich eine nette Dame am Telefon und nach meinen Beschreibungen lag Nattou 1 im Korb der „Lost Propery“. So gab ich Adresse und Telefon von unserem B&B in Sydney an und bat sie, Nattou 1 doch schnell nach Sydney zu senden. Sie versprach dies zu tun und sagte sogar dass sie es gratis machen würde. So informierte ich das B&B Sydney, dass ein Bär per Post kommt und sie mir doch bitte ein Mail schreiben, wenn Nattou 1 eingetroffen ist. Doch auch nach einer Woche hörte ich noch nichts von Sydeny und so rief ich noch einmal in Mon Repos an. Die Frau am Telefon wusste nichts von einem Bär und schon gar nicht, dass er versandt worden ist. Aber sie versicherte mir, dass mich ein Ranger anrufen würde, was natürlich nicht passierte. So rief ich am Abend danach noch einmal an und hatte die Dame am Telefon, welche Nattou 1 verpackt und auf die Post gebracht hat. So nun wussten wir Nattou 1 ist auf dem Weg nach Sydney. Doch wie lange braucht er wohl? Schafft er den langen $weg zu uns bevor wir nach Neuseeland reisen? Die Post in Mon Repos geht nur einmal und dies gegen Ende der Woche weg. So hofften wir einfach, dass Nattou 1 bis spätestens am 7.12 den Weg nach Sydney findet. In den Blue Mountains ging ich ins Mail und sah, dass B&B Sydney geschrieben hat. „Nach einer lange Reise habe ich nun einen leckeren Löffel Honig erhalten und werde mich in der Nacht ausruhen, dass mich mein Besitzer morgen in die Arme schliessen kann“. Dies ist der übersetzte Text vom B&B in Sydney. So konnten wir heute Lian’s Nattou 1 nach 14 Tagen wieder sehen und sind alle glücklich, dass wir nun komplett Sydney geniessen und nach Neuseeland reisen können. Little Nattou 1 hat die Schildkröten sicher gesehen und wird Lian und Nattou 2 viel erzählen von der langen Reise von Bundaberg nach Sydney.

Verfasst von: aussiesamela | 4. Dezember 2009

G’day aus Sydney

G’day Mates

Ja schon eine „Weile“ her seit unserem Letzten Eintrag. Aber keine Angst wir haben euch nicht vergessen. Aber 6 Dollar für 30 Minuten Internet ist einfach recht teuer und dazu kommt, dass Australien eine andere Tastatur hat und ich mein Blogpasswort nur an unserem Laptop eingeben kann.

Nach unserem Australien Zoo Besuch, fuhren wir durch die Glashouse Mountains nach Nordbrisbane. Wir wollten eigentlich einen kurzen Abstecher nach Brisbane machen, da uns die Stadt sehr gut gefallen hat vor 5 Jahren. Doch als wir mit dem Auto in der Stadt waren und vergeblich einen Parkplatz auf der Strasse, welcher für 2 Stunden gratis gewesen wäre, in ein Parkhaus fuhren, traf uns fast der Schlag. Wir kehrten gleich wieder um und verliessen das Parkhaus ohne einen Cent zu zahlen. Hier kostet es pro Stunde 32.00 Dollar!!! Naja so fuhren wir weiter ohne Brisbane nochmals gesehen zu haben. Aber war vielleicht auch besser so, letztes Mal haben wir ein Schaffell gekauft und ein riesiges Didgeridoo per DHL nach Hause gesandt.

So ging unsere Fahrt weiter über Surfers Paradise nach Byron Bay. Dies ist der östlichste Punkt vom australischen Festland und wunderschön. Natürlich haben wir ganz viele schöne Fotos vom Leuchtturm gemacht. Dann gings über Coffs Harbour weiter nach Harrington. In Coffs Harbour gingen wir schnell bei der Big Banana vorbei, aber im Moment kann man es gar nicht besichtigen, da die Bananenpflanzen ausgetauscht wurden. In Harrington erwartete uns sehr sehr windiges Wetter. Unser Zelt konnten wir beinahe nicht aufstellen und es lag zeitweise ganz am Boden. Wir fuhren dann noch nach Crowdy Head wo es auch einen tollen Leuchtturm hatte. Iris, langsam verstehe ich dich mit deiner „Liebe“ zum Leuchtturm. Wir gingen auch noch bei Nacht vorbei und konnten den Leuchtturm mit Sternenhimmel fotografieren, dies war so richtig „weihnachtelig“. Dann ging die Fahrt weiter nach Nordsydney „Narabeen“. Auf diesem Camping waren wir auch schon mal und wussten, dass er etwas teurer war. Eigentlich wollten wir uns eine Cabin leisten, da Sämi und ich heute 10 Jahre zusammen sind. Ja ja, ich war dazumal kurz von meinen 7 Monate Australien zurück und er trug am Turnabend Scherz australische Boxershorts. So fing alles an und 10 Jahre später befinden wir uns in Australien. Aber 250.00 für eine Nacht war uns zu teuer, so übernachteten wir im Zelt, haben uns aber einen Schweizer Greyezerkäse gekauft und ihn sehr genossen. Es ging dann am nächsten Tag weiter bis Kiama. Leider war es Samstag und alle Cabins waren besetzt. So übernachteten wir eine Nacht im Zelt und säuberten es danach gründlich, da Neuseeland ja auch „heikel“ ist bei der Einführung von allem möglichen. Dann hatten wir noch 2 Nächte eine Holiday Villa in Kiama. Kiama ist toll und man könnte Stunden bei den Blowholes verbringen. Diejenigen die unsere letzten Australienreisen verfolgt haben wissen, dass wir bereits viele viele Abstecher zu Blowholes gemacht haben. Doch nie wollte ein Blowhole wirklich das Wasser wie eine Fontäne in Richtung Himmel blasen. Den Tip mit dem kleinen Blowhole haben wir von einem Vereinskollege erhalten und danken ganz herzlich dafür. Merci Beni, wir haben mehrere Stunden in diesen Tagen bei den Blowholes verbracht und ca 400 Fotos vom „Little Blowhole“ und „Blowhole“ gemacht. Bei Sonnenschein, mit Teenager und dem fliegenden Badetuch, bei Wind und Regen und sogar in der Nacht. Doch leider war das Blowhole in der Nacht für Fotos zu wenig beleuchtet. Ja wie ihr seht, haben es uns die Blowholes angetan. Es ist einfach faszinierend wie eine grosse Welle durch ein Höhle zu einem Loch in der Felsdecke gelangt und dort mit mächtiger Gewalt in den Himmel schisst. Und dies nicht nur 2-3 Meter, nein, wirklich hoch und weit verteilt, wenn der Wind noch dazu bläst.

Von Kiama aus machten wir uns auf, zum Domestic Flughafen von Sydney. Wir freuten uns sehr, dass wir Conny abholen konnten und ihr noch die Blue Mountains und Sydney zeigen konnten. Dann fliegen wir für 6 gemeinsame Wochen nach Neuseeland, uns sind gespannt was wir zu viert so alles erleben werden. Conny hat uns Weihnachtsguetzli in Western Australia gebacken und mitgebracht. Mhhhhhh waren die lecker ;-) Von Iris haben wir am Flughafen in Zürich einen Adventskalender erhalten, welchen wir natürlich erst am 1.12.09 öffnen durften. In den Blue Mountains angekommen hatten wir ein wirklich tolles B&B, können wir wärmstens weiterempfehlen. Die 3 Sisters zeigten sich von der Besten Seite, sowie auch das Wetter. Ist immer ein sehr heikles Thema dort, doch wir hatten wie so oft ;-) Sonnenschein. So ging es die Giant Stairways bei den 3 Sisters vorbei ins Tal und nach einem 3km-Marsch mit der alten Mienenbahn, welche 52% Steigung hat wieder nach oben. Ich hatte leider wieder einmal Blattern am linken Fuss, da die Naht im Schuh nicht sauber vernäht wurde. Zum Abendessen gab es Salat aus der Pfanne und Toast Hawaii aus der Mikrowelle.

Yuuuuupiii, nun haben wir unser Auto abgegeben und sind in Sydney. Haben die Stadt bereits unsicher gemacht und schon viel viele schöne Fotos gemacht. Wir lieben diese Stadt, genau wie Perth und Brisbane auch. Weshalb? Es ist eine Stadt am Wasser und hat soooo viel zu bieten. Wir genossen bei stahlblauem Himmel und Sonnenschein die Aussicht von der Pylone aufs Opernhaus und vom Opernhaus auf die Harbour Bridge. Auch hier haben wir ein tolles B&B in welchem wir uns bis am 8.12 einquartiert haben. Wir erhielten eine Weihnachtskarte von meinen Eltern, welche sie jedes Jahr neu, selber und immer wieder aufs neue wunderschön gestalten. Wir haben uns riesig darüber gefreut, MANY THANKS!!! Sämi’s Schwester Andrea war mit der Cousine vor 3 Tagen hier und hat uns Tee und Windeln für Lian gebracht, sowie ein härziges Büechli vom Grosmuetti und feiner TOBLERONE von Sämis Family. Herzlich Dank, wir haben uns sehr darüber gefreut, insbesondere Lian. Er blättert im Büechli und mampft Toblerone dabei ;-)

Soeben sind wir von einem Tag Sydney zurück gekommen. War wiedermal super und heute nicht so warm, da es etwas bewölkt war. Wir waren am Circular Quay, im Botanischen Garten, beim Opernhaus, in der Stadt und in der Nacht auf der Brücke und haben tolle Fotos von der Stadt und dem Opernhaus gemacht. Morgen gehen wir in den Toronga Zoo mit der Fähre und dann noch nach Manly.

Cheers and CU soon

Mela & Sämi & Lian

Verfasst von: aussiesamela | 24. November 2009

G’day aus Brisbane

G’day mate

Ja, es ist noch nicht lange her, aber haben hier guten Wirelessanschluss und dann nutzen wir doch die Gelegenheit euch ein paar schöne Fotos und einen Bericht zu senden.

Wir hatten einen wunderschönen Tag auf Fraser Island. Wir besuchten die grösste Sandinsel der Welt zum 2ten Mal auch wieder mit einer geführten Tour. Diesmal war der Tourbus jedoch grösser, doch war er nicht überfüllt, da nicht Saison ist. Wir besuchten die Central Station, den 75 Mile Beach, Eurong, Maheno Shipwreck, Pinnacles, Eli Creek und den Lake Mc Kenzie. Auf unserer letzten Tour nach Fraser haben wir unter anderem das Maheno Shipwreck, die Pinnacles, den 75 Miles Beach und den Eli Creek gesehen. Es war sehr spannend zu sehen was sich in 5 Jahren so verändern kann auf einer Insel, welche nur Sand als Untergrund hat. Der Eli Creek fliesst nicht mehr am gleichen Ort ins Meer und er führte nur knietief Wasser, so konnten wir den Eli Creek durchwaten. Vor 5 Jahren schwammen wir mutig und mit klappernden Zähnen das ca 19 Grad kalte Wasser hinunter zum Meer. Was wir vom Maheno Shipwreck antraffen liess uns den Mund offen stehen. Da ist nicht mehr wahnsinnig viel überig vom damaligen Luxusdampfer. Als wir das Maheno Shipwreck vor 5 Jahren sahen, ragte es sicher noch 2 wenn nicht 3 Meter höher aus dem Sand und Meer. Man sagte uns damals, dass man das Shipwreck eines Tages nicht mehr sehen wird, da es ganz im Sand versunken und von den Fluten verfressen sei. Aber dass es so schnell ging, das dachte ich nicht. Wenn es so weiter geht , wird in 10-15 Jahren nichts mehr zu sehen sein. Die ganze Insel ist nur mit 4WD Fahrzeugen zu befahren und der 75 Mile Beach ist gleichzeitig Autobahn, Flugplatz, Campingartikel und Wanderroute. Die Tracks auf der Insel sind im Moment sehr schlecht zum befahren, da sie seit 4 Monaten auf Regen warten (der Sommer hat erst begonnen). Auf dem Weg zum Lake Mc Kenzie blieben wir und der Bus davor beihnahe im Sand stecken und der Fahrer musste voll bei der Sache sein. Auf Nebentracks sah man, wie sich Auto herausziehen liessen, da sie im Sand versunken sind. Der Lake Mc Kenzie ist wie der Whitehaven Beach, kristallklares Wasser und weisser Silikatsand. Hier könnte man Tage verweilen mit Nichtstun und schwimmen. Auch hier hat es uns sehr gut gefallen und es gab uns das Gefühl von einem kleinen Stück Paradies.

Wir besuchten den Australia Zoo, welcher Steve Irwin mit seiner Frau Terri gegründet hat. Steve Irwin ist oder besser war besser bekannt als „Crocodile Hunter“. Schaut doch mal auf www.australiazoo.com.au oder www.savestevesplace.com.au rein, es gibt viele spannende Infos. Steve kam tragischerweise viel zu früh bei Filmarbeiten mit Stachelrochen ums Leben. Der Australia Zoo hat also auch den Zoo in Melbourne geschlagen. Diesen haben wir 2 Mal besucht und fanden es der Beste Zoo, welcher wir je gesehen haben. Doch der Australia Zoo bricht alle Rekorde. Die Gehege sind so gross und schön gestaltet, dass man gar nicht merkt, dass man in einem Zoo ist. Wir verbrachten einen tollen Tag im Zoo und haben nun alle Tiere welche in Australien Leben und die Wappen der einzelnen Staat zieren gesehen. Sei dies das Känguruh, Wallaby, Emu, Koala, Wombat, Echidna, Tasmanischer Teufel, Casowary, Kookaburra, Frogmouth, Schlangen, Lizard oder Spinnen.

Bald hört ihr wieder von uns.

Cu soon and take care

Mela, Sämi & LIAN

Verfasst von: aussiesamela | 21. November 2009

G’day from Hervey Bay

G’day aus Hervey Bay

So da sind wir doch wieder einmal am bloggen, damit ihr mit uns die Reise verfolgen oder auch mitreisen könnt. Von der ausgestorbenen Stadt Townsville ging es über Bowen nach Airlie Beach. Ja ja von Bowen haben wir ja ziemlich viel erwartet, da dort Darwin im Film Australia dargestellt wurde. Es steht nur no das Polizeigebäude und die angebliche Hauptstrasse ist für australische Verhältnisse eher eine Nebenstrasse. Aber für alle die den Film gesehen habt, wir fuhren auf der Strasse und haben die Polizeistation gefunden, nachdem mich ein Inder nett gefragt hat, was ich denn genau suche in Bowen. Habe ihm gesagt, natürlich die Polizeistation aus dem Film Australia, da lachte er nur, erklärte mir den Weg und meinte noch, diese Polizeistation wollte auch noch nie jemand fotografieren seit der Film fertig gedreht ist. Naja, diejeniegen die mich kennen wissen es, ich muss alle möglichen und unmöglichen Filmschauplätze gesehen haben. Leider schaffen wir es nicht nach Gawler und Freeling in South Australia, da wir es lieber gemütlich nehmen und am Beach sind. Heisst, wir müssen noch einmal nach Australien reisen um „Drovers Run“ und „Wilgul“ sowie das „Gungellan Hotel“ zu besichtigen. Ja ja wird vermutlich nicht unsere letzte OZ-Reise gewesen sein ;-)

Wer schon mal in Airlie Beach war, weiss was es hier zu sehen und erleben gibt. Airlie Beach selber ist die Partystadt von Queensland, also nicht das wonach wir eigentlich suchten. Deshalb quartierten wir uns im schönen Big4 für 3 Nächte ein und buchten eine Tagestour zum Hill Inlet Lookout, Whitehaven Beach und zum Schnorcheln am Great Barrier Reef. Der Tagesausflug war echt toll, und unvergesslich. Auf dem Hill Inlet Lookout wird man nach einem Aufstieg belohnt mit dem gigantischen Ausblick auf das Hill Inlet und den Whitehaven Beach. Wooooooooooooooooooooooooooooooooooooow, mehr kann man dazu nicht sagen. So tolle, viele verschiedene und leuchtende Farben des Meeres und der schneeweisse wunderschöne Sand, das war einfach nur schön. Dann gings weiter bis zum Whitehaven Beach. In dem Sand versinckt man, wenn man darauf geht und er ist weich und soft. Alle die mich kennen denken, Mela wird der halbe Strand abgepackt haben. Hätte ich auch sehr sehr gerne, doch es ist ein Nationalpark, und wenn man mit Sand oder Muscheln erwischt wird kostet es 10’000.-, dies war auch mir etwas zu viel für ein Gläschen Sand ;-) Danach genossen wir ein reichhaltiges Buffet for Lunch bevor es zum Schnorcheln oder Tauchen ging. Wir schnorchelten ziemlich lange und es war schön die farbigen Fische und Korallen zu sehen. Da ja Lian dabei war, ging zuerst ich ins schöne Meer und dann Sämi. Wir haben auch noch eine Schildkröte vom Schiff aus gesehen, gigantisch wie gross diese Tiere sind. Es war ein schöner Tag und wir dachten, das gesehene sei kaum zu topen. Der Whitehaven Beach und das Hill Inlet sind wie ein Stück Paradies auf Erden. Am Tag danach machten wir uns auf zum Flughafen der Whitsundays. Wir haben einen 60minütigen Flug bis zum Hardy und Hook Reef gebucht. Diese 2 Namen werden wohl den wenigsten von euch etwas sagen. Genau genommen sind wir zwischen den North und South Molle Island zu Hayman Island über die Whitsunday Island zum äusseren Great Barrier Reef geflogen. Was uns dort erwartete war der Grund weshalb wir diesen Flug machten. Das bekannte „HEART REEF“. Ein Korallenriff geformt wie ein Herz. Man fliegt darüber, einmal für diejenigen am linken und diejenigen am rechten Fenster und schwupps ist es vorbei. Es reichte für 4 Fotos, aber es war toll, toll und nochmals toll. Der Rückflug ging übers Hill Inlet und Whitehaven Beach. Beim Whitehaven Beach raste, oder wie auch immer, unser Wasserflugzeug übers Wasser bevor es wieder abhob um hinter den Inseln zurück zum Airport zu fliegen. Woooooooooooooow, auch dieser Flug war genial und einfach nur schön, eindrücklich und einmalig. Es kostet zwar etwas, aber alle die mal nach Airlie Beach gehen, sollten sich das nicht entgehen lasse!!!

Wir hatten einen tollen Abend mit unseren Schweizer Campingnachbarn und quatschten bis in die Nacht hinein. Es sind 2 Frauen welche per 4WD für 6 Monate Australien erkunden. Spannend was sie schon alles erlebt und gesehen haben. War lustig erlebte Geschichten auszutauschen und das in der Muttersprache.

Danach gings fast 600km nach Rockhampton. Dachten auch hier, dass wir viel sehen, aber leider hat auch diese Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Wir blieben trotzdem 2 Nächte hier, damit Lian einen Pooltag hatte und sein Hinter im Kindersitz nicht übermässig strapaziert wurde. Von Rockhampton gings nach Bundaberg, und wir übernachteten natürlich immer auf einem Big4. Diese Campingplätze sind einfach toll und purer Luxus was die Facilities angeht. In Bundaberg besuchten wir natürlich die „Bundaberg Rum Distillery“. Es war spannend was es braucht um Rum herzustellen und die riesigen Eichenfässer zu sehen. Der Bundyrum muss mindestens 2 Jahre im Fass sein bevor er in der Anlage mit 120 Flaschen pro Minute abgefüllt wird. Es ist auch spannend, dass nur 3% von diesem Rum exportiert wird. Es ist das flüssige Gold der Ostküste. Wir konnten am Schluss der Führung noch Rum kosten und er schmeckte ganz anders als erwartet. Diese Tour ist es also wert, weshalb auch immer die Australier einen Eisbären für das Logo ausgewählt haben. Wir fuhren dann noch zu Mon Repos Turtle Rookery. Dort kann man am Abend mit einem Ranger Schildkröten beobachten, welche die Eier in den warmen Sand legen. Doch leider haben wir die Tour nicht vorgebucht und so konnten wir nur das öffentliche Visitor Center besuchen. Bei zur „Bettgehzeit“ konnten wir den Nattou von Lian nicht mehr finden und denken, dass wir ihn bei den Schildkröten verloren haben. So gings heute Morgen zuerst zur Turtle Rookery doch es war nirgendwo ein Nattou zu finden. Auf dem Tourist Info in der Stadt haben wir eine Vermisstmeldung aufgegeben, welche sie den Ranger senden. Werde dort noch anrufen und hoffe, Nattou kommt wieder zu uns. Wir haben zwar noch einen dabei und einer in der Schweiz, aber es gibt ihn vermutlich bereits nicht mehr :-( um nochmals zu kaufen. Als wir wegfahren wollten, miaute es erbitterlich, doch wir konnten nirgendwo eine Katze sehen. Da merkten wir, dass die Katze wohl in den Schacht gefallen ist, Hunger hat und nicht mehr alleine heraus kommt, denn sehen konnten wir sie nicht. So ging ich nochmals ins Touribüro und meldete dies. Zeigte den Schacht in welcher die Katze steckte und nun wurde die Feuerwehr alarmiert. Leider wissen wir nicht was mit der Katze geschehen ist, da wir weiter nach Hervey Bay fuhren. Es war ein komisches Gefühl den Weg nach Hervey Bay in Angriff zu nehmen. Dies ist der Ort, in dem wir das letzte Mal in Australien unser Zelt aufgestellt und dann abgebrochen haben. Es war im März 05 auf unserer Hochzeitsreise. Nun steht unser Zelt 4 Plätze neben jenem Platz auf welchem wir das letzte Mal waren. Doch die grossen Lagunen mit den Enten sind trocken, trocken und nochmals trocken. Sie warten hier seit 3 Monaten auf Regen, doch es gibt keinen. Und der Sommer hat erst begonnen. Wir haben für Morgen eine Tagestour auf Fraser Island gebucht und dürfen unseren Kindersitz mitnehmen, da es ziemlich bumpy ist dort. Hoffentlich regnet es einfach morgen nicht. Das letzte Mal regnete es nämlich auch genau an dem Tag als wir auf Fraser Island waren.

Nach der Fraser Island geht’s dann Richtung Australia Zoo, mal sehen was uns dort alles erwartet ;-) dort werden wir sicher ALLE Tiere welche in Australien leben sehen.

Also bis bald und wir halten euch wie immer auf dem Laufenden.

Liebe Grüße, CU soon and cheers

Mela & Sämi & LIAN

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »

Kategorien

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.