G’day aus Hervey Bay
So da sind wir doch wieder einmal am bloggen, damit ihr mit uns die Reise verfolgen oder auch mitreisen könnt. Von der ausgestorbenen Stadt Townsville ging es über Bowen nach Airlie Beach. Ja ja von Bowen haben wir ja ziemlich viel erwartet, da dort Darwin im Film Australia dargestellt wurde. Es steht nur no das Polizeigebäude und die angebliche Hauptstrasse ist für australische Verhältnisse eher eine Nebenstrasse. Aber für alle die den Film gesehen habt, wir fuhren auf der Strasse und haben die Polizeistation gefunden, nachdem mich ein Inder nett gefragt hat, was ich denn genau suche in Bowen. Habe ihm gesagt, natürlich die Polizeistation aus dem Film Australia, da lachte er nur, erklärte mir den Weg und meinte noch, diese Polizeistation wollte auch noch nie jemand fotografieren seit der Film fertig gedreht ist. Naja, diejeniegen die mich kennen wissen es, ich muss alle möglichen und unmöglichen Filmschauplätze gesehen haben. Leider schaffen wir es nicht nach Gawler und Freeling in South Australia, da wir es lieber gemütlich nehmen und am Beach sind. Heisst, wir müssen noch einmal nach Australien reisen um „Drovers Run“ und „Wilgul“ sowie das „Gungellan Hotel“ zu besichtigen. Ja ja wird vermutlich nicht unsere letzte OZ-Reise gewesen sein
Wer schon mal in Airlie Beach war, weiss was es hier zu sehen und erleben gibt. Airlie Beach selber ist die Partystadt von Queensland, also nicht das wonach wir eigentlich suchten. Deshalb quartierten wir uns im schönen Big4 für 3 Nächte ein und buchten eine Tagestour zum Hill Inlet Lookout, Whitehaven Beach und zum Schnorcheln am Great Barrier Reef. Der Tagesausflug war echt toll, und unvergesslich. Auf dem Hill Inlet Lookout wird man nach einem Aufstieg belohnt mit dem gigantischen Ausblick auf das Hill Inlet und den Whitehaven Beach. Wooooooooooooooooooooooooooooooooooooow, mehr kann man dazu nicht sagen. So tolle, viele verschiedene und leuchtende Farben des Meeres und der schneeweisse wunderschöne Sand, das war einfach nur schön. Dann gings weiter bis zum Whitehaven Beach. In dem Sand versinckt man, wenn man darauf geht und er ist weich und soft. Alle die mich kennen denken, Mela wird der halbe Strand abgepackt haben. Hätte ich auch sehr sehr gerne, doch es ist ein Nationalpark, und wenn man mit Sand oder Muscheln erwischt wird kostet es 10’000.-, dies war auch mir etwas zu viel für ein Gläschen Sand
Danach genossen wir ein reichhaltiges Buffet for Lunch bevor es zum Schnorcheln oder Tauchen ging. Wir schnorchelten ziemlich lange und es war schön die farbigen Fische und Korallen zu sehen. Da ja Lian dabei war, ging zuerst ich ins schöne Meer und dann Sämi. Wir haben auch noch eine Schildkröte vom Schiff aus gesehen, gigantisch wie gross diese Tiere sind. Es war ein schöner Tag und wir dachten, das gesehene sei kaum zu topen. Der Whitehaven Beach und das Hill Inlet sind wie ein Stück Paradies auf Erden. Am Tag danach machten wir uns auf zum Flughafen der Whitsundays. Wir haben einen 60minütigen Flug bis zum Hardy und Hook Reef gebucht. Diese 2 Namen werden wohl den wenigsten von euch etwas sagen. Genau genommen sind wir zwischen den North und South Molle Island zu Hayman Island über die Whitsunday Island zum äusseren Great Barrier Reef geflogen. Was uns dort erwartete war der Grund weshalb wir diesen Flug machten. Das bekannte „HEART REEF“. Ein Korallenriff geformt wie ein Herz. Man fliegt darüber, einmal für diejenigen am linken und diejenigen am rechten Fenster und schwupps ist es vorbei. Es reichte für 4 Fotos, aber es war toll, toll und nochmals toll. Der Rückflug ging übers Hill Inlet und Whitehaven Beach. Beim Whitehaven Beach raste, oder wie auch immer, unser Wasserflugzeug übers Wasser bevor es wieder abhob um hinter den Inseln zurück zum Airport zu fliegen. Woooooooooooooow, auch dieser Flug war genial und einfach nur schön, eindrücklich und einmalig. Es kostet zwar etwas, aber alle die mal nach Airlie Beach gehen, sollten sich das nicht entgehen lasse!!!
Wir hatten einen tollen Abend mit unseren Schweizer Campingnachbarn und quatschten bis in die Nacht hinein. Es sind 2 Frauen welche per 4WD für 6 Monate Australien erkunden. Spannend was sie schon alles erlebt und gesehen haben. War lustig erlebte Geschichten auszutauschen und das in der Muttersprache.
Danach gings fast 600km nach Rockhampton. Dachten auch hier, dass wir viel sehen, aber leider hat auch diese Stadt nicht wirklich viel zu bieten. Wir blieben trotzdem 2 Nächte hier, damit Lian einen Pooltag hatte und sein Hinter im Kindersitz nicht übermässig strapaziert wurde. Von Rockhampton gings nach Bundaberg, und wir übernachteten natürlich immer auf einem Big4. Diese Campingplätze sind einfach toll und purer Luxus was die Facilities angeht. In Bundaberg besuchten wir natürlich die „Bundaberg Rum Distillery“. Es war spannend was es braucht um Rum herzustellen und die riesigen Eichenfässer zu sehen. Der Bundyrum muss mindestens 2 Jahre im Fass sein bevor er in der Anlage mit 120 Flaschen pro Minute abgefüllt wird. Es ist auch spannend, dass nur 3% von diesem Rum exportiert wird. Es ist das flüssige Gold der Ostküste. Wir konnten am Schluss der Führung noch Rum kosten und er schmeckte ganz anders als erwartet. Diese Tour ist es also wert, weshalb auch immer die Australier einen Eisbären für das Logo ausgewählt haben. Wir fuhren dann noch zu Mon Repos Turtle Rookery. Dort kann man am Abend mit einem Ranger Schildkröten beobachten, welche die Eier in den warmen Sand legen. Doch leider haben wir die Tour nicht vorgebucht und so konnten wir nur das öffentliche Visitor Center besuchen. Bei zur „Bettgehzeit“ konnten wir den Nattou von Lian nicht mehr finden und denken, dass wir ihn bei den Schildkröten verloren haben. So gings heute Morgen zuerst zur Turtle Rookery doch es war nirgendwo ein Nattou zu finden. Auf dem Tourist Info in der Stadt haben wir eine Vermisstmeldung aufgegeben, welche sie den Ranger senden. Werde dort noch anrufen und hoffe, Nattou kommt wieder zu uns. Wir haben zwar noch einen dabei und einer in der Schweiz, aber es gibt ihn vermutlich bereits nicht mehr
um nochmals zu kaufen. Als wir wegfahren wollten, miaute es erbitterlich, doch wir konnten nirgendwo eine Katze sehen. Da merkten wir, dass die Katze wohl in den Schacht gefallen ist, Hunger hat und nicht mehr alleine heraus kommt, denn sehen konnten wir sie nicht. So ging ich nochmals ins Touribüro und meldete dies. Zeigte den Schacht in welcher die Katze steckte und nun wurde die Feuerwehr alarmiert. Leider wissen wir nicht was mit der Katze geschehen ist, da wir weiter nach Hervey Bay fuhren. Es war ein komisches Gefühl den Weg nach Hervey Bay in Angriff zu nehmen. Dies ist der Ort, in dem wir das letzte Mal in Australien unser Zelt aufgestellt und dann abgebrochen haben. Es war im März 05 auf unserer Hochzeitsreise. Nun steht unser Zelt 4 Plätze neben jenem Platz auf welchem wir das letzte Mal waren. Doch die grossen Lagunen mit den Enten sind trocken, trocken und nochmals trocken. Sie warten hier seit 3 Monaten auf Regen, doch es gibt keinen. Und der Sommer hat erst begonnen. Wir haben für Morgen eine Tagestour auf Fraser Island gebucht und dürfen unseren Kindersitz mitnehmen, da es ziemlich bumpy ist dort. Hoffentlich regnet es einfach morgen nicht. Das letzte Mal regnete es nämlich auch genau an dem Tag als wir auf Fraser Island waren.
Nach der Fraser Island geht’s dann Richtung Australia Zoo, mal sehen was uns dort alles erwartet
dort werden wir sicher ALLE Tiere welche in Australien leben sehen.
Also bis bald und wir halten euch wie immer auf dem Laufenden.
Liebe Grüße, CU soon and cheers
Mela & Sämi & LIAN